Kirchengemeinde

Stephanskirche

Die Lutherische Pfarrkirche in Schweinsberg ist eine großzügige, dreischiffige Hallenkirche der Spätgotik deren Bau 1506 zum Abschluss kam. Die enge Lage zwischen Burg und Stadt könnte der Grund sein, dass die Kirche nicht die gewohnte Länge, sondern mehr quadratische Maße aufweist.
Die Gründung des Kirchenbaues erfolgte um 1260 durch die Schencken zu Schweinsberg, die das Kirchenvermögen stifteten und das seinerzeit erworbene Patronatsrecht noch heute innehaben.
1635 brannte die ganze Stadt bis auf 2 Hütten ab und dabei auch die Kirche. 1641 wurde die halb aufgebaute Kirche erneut eingeäschert. 1646 war der Kirchenwiederaufbau beendet.

Die erste aktenmäßig belegte Orgel wurde 1628 -1630 erbaut. 1833 wurde diese an die Gemeinde Deckenbach verkauft, denn 1830 hatte man eine neue Orgel angeschafft. 1956-57 fand eine neue Orgel ihren heutigen Platz auf der Westempore.
Die älteste der vier Glocken wurde 1680 gegossen.

Die prächtige Kanzel aus dem Jahre 1868 stammt aus der Werkstatt des Schweinsberger Schreiners Johann Jost Fleischhauer. Von seinem zweiten Vornamen stammt wohl auch der heutige Hausname „Juste“.
Eine zehnjährige, sehr umfangreiche Sanierungsmaßnahme der Stephanskirche wurde im Jahre 2000 abgeschlossen. Finanziert wurde die Maßnahme durch Eigenmittel und Spenden aus der Kirchengemeinde, die Ev. Kirche von Kurhessen-Waldeck, das Land Hessen und die damals noch bestehende Baulastverpflichtung der Stadt Stadtallendorf.
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